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Der TVG Hattorf stellt sich neu auf

 

Der Verein wird künftig von einem Vorstandsteam geleitet, so soll das Ehrenamt attraktiver gemacht werden.

(Von Simon Schmidt)

 

   

Der Turnverein Germania Hattorf ließ bei der Jahreshauptversammlung die 18 Monate seit der letzten Jahreshauptversammlung am 21. Februar 2020 und dem Ausbruch der Corona-Pandemie noch einmal Revue passieren. Neben einigen ungeplanten Veränderungen bezüglich der Sportangebote während dieser Zeit, war vor allem eine geplante Veränderung das große Thema der Versammlung: Der TVG bricht die alten Vorstandsstrukturen auf, auch um das Ehrenamt attraktiver zu machen. An der Spitze des TVG stehen nun acht gleichberechtigte Vorstandsmitglieder.

 

Die Versammlung fand in diesem Jahr, anders als in den Vorjahren, aufgrund der Pandemie in der Turnhalle des DGH Hattorf statt. Zuvor war der TVG stets im Landgasthof Trüter zu Gast. Gerhard Barke, Vorstandsvorsitzender des TVG, eröffnete die Versammlung mit 78 Mitgliedern, darunter drei Ehrengäste. Barke und die Oberturnwartin Elke Gropengießer gaben dann ihre Berichte ab.

 

Regelmäßiges Onlineangebot

 

Der TVG war einer der ersten Vereine im Landkreis Göttingen, der es schaffte, ein verlässliches und regelmäßiges Onlineangebot auf die Beine zu stellen. Im Altkreis Osterode hatte die Germania damit zu Beginn sogar ein Alleinstellungsmerkmal. Die Onlineangebote waren sowohl für Kinder als auch für Erwachsene gemacht. „Die Rallyes durch Hattorf und Umgebung wurden von den Leuten super angenommen. Bei jeder Aktion waren es selten weniger als 100 Teilnehmer“, lobt Barke die Teilnahme an den Onlineangeboten.

 

Auch der Rückgang der Mitglieder während der Corona-Pandemie hielt sich in Grenzen, im Vergleich zur letzten Jahreshauptversammlung gab es wenig Fluktuation. Mit nun 1.193 Mitgliedern sind es 35 Personen weniger als im Februar 2020. Oberturnwartin Gropengießer erwähnte zudem noch die Stempelaktion des Turnvereins. „Seit Mai 2020 wurden wir eigentlich dauerhaft vor Herausforderungen gestellt. Wir mussten die Hygienekonzepte fast wöchentlich anpassen. Auf der anderen Seite konnten wir uns aber auch technisch weiterentwickeln“, verwies sie zudem auf die TVG-Homepage.

 

Im Anschluss lobte und bedankte sich Ortsbürgermeister Frank Kaiser für den Einsatz der Beteiligten und bezog sich dabei besonders auf den Zusammenhalt innerhalb des Vereins. Auch die Berichte der Spartenvereine fielen den Umständen der Pandemie entsprechend positiv aus, was auch Gropengießer huldigte. „Man muss sagen, dass es überall weiterging, das ist toll. Vor allem die Idee, Schulen mit in den Handballsport einzubinden und die Kinder somit für den Sport zu begeistern, finde ich klasse“, lobte sie die geplante Grundschulliga der HSG Oha.

 

Hauptpunkt Satzungsänderung

 

Nachdem es auch bei der Kassenprüfung nichts zu beanstanden gab, gelangte die Sitzung mit der Satzungsänderung rund um den Vorstand zu ihren Hauptpunkten. Die Satzungsänderungen betrafen vor allem die Pragraphen 14 „Der Vorstand“ und 15 „Der Geschäftsführende Vorstand“. Das Hauptaugenmerk der Satzungsänderungen liegt dabei darauf, die alten stufenartigen Vorstandsstrukturen, bei denen es einen ersten Vorsitzenden gab, der den Verein repräsentierte, aufzubrechen. Damit startet der TVG in der Umgebung ein Pilotprojekt und kann zum Vorbild neuer Vereinsstrukturen werden.

 

Jeweils zwei Personen wurden in die Bereiche Organisation, Sport, Finanzen und Schriftverkehr/Verwaltung gewählt. Dabei sind alle acht Vorstandsmitglieder gleichberechtigt, alle wurden von den Mitgliedern einstimmig gewählt: Kerstin Marienfeld und Bernd Riechel im Bereich Organisation, Elke Gropengießer und Thomas Hahn für den Bereich Sport, Simone Kwast und Birgit Mursal für den Bereich Finanzen und Ute Berlin sowie Birgit Beyer im Bereich Schriftverkehr/Verwaltung. In Zukunft werden jedes Jahr Wahlen bei den Jahreshauptversammlungen des TVG stattfinden, denn immer um ein Jahr versetzt werden vier Positionen im Vorstand neu gewählt. Der Rhythmus beginnt bereits bei der nächsten Jahreshauptversammlung.

 

Um jemanden zu haben, der den Verein aus dem Vorstand heraus repräsentiert, wurde sich intern zudem auf einen Vorstandssprecher geeinigt. Diese Position kann ständig wechseln, zunächst übernimmt Elke Gropengießer diesen Job und bezieht Stellung zur neuen Vorstandsordnung: „Wir wollen die Vorstandsarbeit und das Ehrenamt machbar und attraktiv für alle machen. Die Verantwortung ist bei diesem Modell auf mehrere Schultern verlagert. Wir sind davon überzeugt, dass dieses Modell zeitgerecht ist und sind gespannt, wie die Zukunft läuft und ob auch jüngere Leute sich mit einbringen werden.“

 

 

tn neuer Vorstand

 Alter und neuer Vorstand + hauptamtliche ÜL Maren       (Bild: Simon Schmidt)

 

 

40 Jahre Vorstandsarbeit

 

Ihr Dank, genau wie der aller Mitglieder, galt Gerhard Barke: „Für uns war jetzt der Zeitpunkt diesen Wechsel einzuleiten, denn so jemanden wie Gerhard wird es wahrscheinlich nicht mehr geben.“ Barke war seit 2004 erster Vorsitzender beim TVG Hattorf und leistete schon seit 1980, also seit mehr als 40 Jahre, Vorstandsarbeit bei der Germania.

 

„Viel Freude in der Vorstandsarbeit hat mir immer das Zusammensein mit Menschen und die Möglichkeit etwas zu bewegen gemacht. Wenn dann der Erfolg der Aktion nicht ausblieb, habe ich mich schon gefreut“, blickte er zum Ende seiner Amtszeit zurück. „Vieles ist in den letzten Jahren durch die Entwicklung in der Elektronischen Datenverarbeitung einfacher geworden, aber in einem Mehrspartenverein wird der Vorstand von Mitteilungen der Dachverbände und der einzelnen Sportverbände regelrecht überflutet. Allein als Vorsitzender oder mit einem kleinen Vorstandsteam ist das kaum noch ehrenamtlich, neben einem normalen Arbeitsalltag, zu bewältigen. Daher auch die Verteilung im neuen Vorstand auf viele Schultern.“

 

Aber auch negative Entwicklungen in den letzten Jahren beschäftigten ihn: „Als negativ empfinde ich, dass immer mehr Jugendliche mit dem Sport aufhören. Dadurch ist ein geregelter Mannschaftssport fast nicht mehr möglich. Bei Mehrspartenvereinen wie den TVG fällt dieses besonders auf“, so Barke, der darauf hofft, dass sich diese Entwicklung wieder umkehrt.

 

tn Ehrungen

 Geehrte TVG Mitglieder + Gerd und Elke      (Bild: Simon Schmidt)

 

Ehrungen

 

60 Jahre: Werner Böttcher

 

50 Jahre: Jutta Haase, Helga Kirchhoff, Roswitha Langhorst, Matthias Hosang und Rudi Schirmer

 

25 Jahre: Katharina Kahle, Fabian Wemheuer, Anette Grammel-Wemheuer, Bettina Jäckle, Sabrina Mros, Gabrielle Jezek, Birgit Beyer, Christian Gillmann, Karin Rudolph, Anja Riechel, Eike Riechel, Jan Riechel, Heidrun Sonntag, Brigitte Brodhage, Else Mertens, Falco Haarnagel, Julia Beuleke, Farina Frisch, Andre Öhne und Angelika Flottmann

 

 Quelle: HarzKurier, 31. August 2021